Eine Collage für jede Plattform: Social-Media-Größen richtig anpassen
Eine gute Collage bleibt selten an einem einzigen Ort. Wenn du sie von Anfang an mit Rand und klarer Hierarchie anlegst, lässt sie sich leichter in andere Formate übertragen.
Beginne mit einer Master-Version
Gestalte zuerst eine klare Komposition, bei der Hauptmotiv, Text und wichtige Details nicht zu nah am Rand liegen.
Diese Version braucht genug Luft, damit sie quadratisch, vertikal oder horizontal zugeschnitten werden kann, ohne Gesichter, Preise oder Handlungsaufforderungen zu verlieren.
Bestimme, was erhalten bleiben muss
Markiere vor dem Anpassen die unverzichtbaren Bereiche: Gesicht, Produkt, Datum, Logo, Preis oder Hauptergebnis.
Wenn alles unverzichtbar wirkt, ist die Collage zu voll. Reduziere Elemente, bis die Botschaft auch klein verständlich bleibt.
Passe den Ausschnitt an, nicht nur die Leinwand
Formatanpassung bedeutet nicht, das Bild zu strecken. Verschiebe Fotos, ändere Abstände und gleiche das visuelle Gewicht neu aus.
Eine vertikale Story braucht Rand oben und unten; ein Vorschaubild braucht ein größeres Motiv; ein horizontaler Banner braucht seitliche Luft.
Empfohlene Reihenfolge
Starte mit dem anspruchsvollsten Ziel, meist dem kleinsten Format oder dem stärksten automatischen Zuschnitt.
Erstelle danach nahe Varianten: quadratisch für den Feed, vertikal für Storys, horizontal für Website oder E-Mail.
Speichere jeden Export mit dem Ziel im Dateinamen, damit nicht versehentlich die falsche Version veröffentlicht wird.
Prüfe jede Plattform in echter Größe
Öffne den Export so, wie das Publikum ihn sieht: auf dem Handy, im E-Mail-Postfach oder direkt auf der Seite.
Achte auf Text nahe an Bedienelementen, Gesichter zu dicht am Rand und Details, die durch Kompression verschwinden.
Wenn eine Plattform automatisch zuschneidet, plane mehr Rand ein, als im Editor zunächst nötig wirkt.
Praktische Übung
Nimm eine fertige Collage und erstelle drei Ausgaben: quadratisch, vertikal und horizontal.
Behalte die gleiche Botschaft bei, erlaube aber Änderungen an Reihenfolge, Fotogröße und Abstand.
Vergleiche alle drei als Miniatur. Die beste Anpassung ist nicht die originalgetreueste, sondern die klarste am Zielort.
Mache daraus eine Vorlage
Wenn eine Struktur auf mehreren Plattformen funktioniert, speichere sie als bearbeitbaren Ausgangspunkt.
Neue Kampagnen starten dann mit sicheren Rändern, klaren Exportnamen und weniger improvisierten Entscheidungen.